Wir sind #mawm17!

Am Wochenende findet der erste Präsenztermin des zweiten Semesters meines Masterstudiums Angewandtes Wissensmanagement statt. Ich bin schon sehr gespannt und freue mich auf neue Inhalte und neue Vortragende. Unglaublich, wie schnell die Zeit vergangen ist. Es war doch gerade erst September. Die Motivation ist jetzt noch größer als zu Beginn des ersten Semesters. Und das Bauchweh ist weg.

Die Wahl der passenden Weiterbildung empfand ich als gar nicht so leicht. Der Zeitpunkt musste passen. Mit Arbeit und Familie gab es da einiges zu bedenken. Das betrifft einerseits den Zeitpunkt überhaupt, als auch die Termine, an denen die Weiterbildung stattfindet. Ich habe schon länger darüber geredet, sowohl die Ausbildung meines Partners als auch die Einschulung meines Sohnes haben mich erst mal abwarten lassen. Als ich dann mit meinem zweiten Sohn in Karenz ging, war für mich der passende Zeitpunkt gekommen. Überaus praktisch, dass ich an die Elternkarenz auch noch ein Jahr Bildungskarenz anhängen konnte. Das Studium an der FH Burgenland war mir schon früher ins Auge gefallen, durch meine vielen Wochenenddienste kamen die Präsenzzeiten am Wochenende damals nicht in Frage. In der Karenz sah das ganze schon anders aus. Mit Unterstützung durch Oma und Partner sollte das ganze doch hinhauen. Trotzdem hatte ich Anfangs Bauchweh. Wie würden die Kinder zurecht kommen? Wie würde das Ganze zeitlich funktionieren, schließlich ging ich doch noch ein paar Stunden in der Woche arbeiten. So sehr ich in meinem ersten Studium die Freiheiten der Universität, die Selbstorganisation und das auf mich gestellte Arbeiten genossen hatte, empfand ich die planbare Struktur des FH Studiums jetzt doch als Erleichterung. Die Termine waren langfristig festgelegt und planbar.

Und man hat eine fixe Gruppe an KollegInnen, mit denen man sich austauschen und zusammenarbeiten kann. Das war einer der wichtigsten Gründe für mich. Ich habe mir viel im Bereich Online Kurse und Weiterbildungen angesehen und auch einiges ausprobiert. Fachlich kann man viel dazulernen, aber mir fehlte der persönliche Austausch, der für mich rein über Online Kontakte, Mails und Foren nicht intensiv genug ist. Vielleicht, weil es schwer ist von der fachlichen Ebene wegzukommen, und der informelle, soziale Kontakt auch abseits der Studienthemen das ist, was wirklich bereichert, zu interessanten Diskussionen und neuen Erkenntnissen führt.

Ich wusste, dass wir im Studium viele Gruppenarbeiten haben würden. Und so sehr ich mich auf den Austausch freute, so skeptisch war ich auch. Gruppenarbeiten in einem berufsbegleitendem Studium, wie würde das funktionieren? Verstreut über verschiedene Bundesländer, eingespannt in Beruf und Privatleben, es hörte sich nach einem großen organisatorischen Aufwand an. Was wäre, wenn es Leute gäbe mit denen die Zusammenarbeit nicht klappt, Kollegen die sich einfach von den anderen mitschleppen lassen?

Nach einem Semester kann ich nur darüber lachen. Das Beste an dem Studium sind meine KollegInnen. Ich kann offen und ehrlich sagen, es gibt keinen, bei dem ich mir denke mit dem kann ich nicht zusammen arbeiten. Und es gibt keinen, bei dem man das Gefühl hat er würde sich mitschleifen lassen. Die Zusammenarbeit untereinander hat von Anfang an bestens funktioniert. Es ist ein Geben und Nehmen. Jeder hat seine Stärken und seine Schwächen, jeder hat Zeiten wo er mehr in das Studium investieren kann und wo weniger. Wir wollen es gemeinsam schaffen, nicht jeder für sich. Wir haben viel miteinander gearbeitet und voneinander gelernt. Das unterschiedliche Vorwissen und die unterschiedlichen Bereiche aus denen jeder kommt bereichern das miteinander und inspirieren. Wir haben interessante Diskussionen geführt und nette Abende miteinander verbracht. Ich freue mich auf weitere eineinhalb Jahre!

Und nachdem einige meiner Kolleginnen und Kollegen auch lesenswerte Blogs haben, möchte ich euch nahelegen dort einmal vorbeizuschauen: mawm17 Blogs

 

 

 

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